10 - 19.Juni WC Leogang + 26Trix :
Regen, Regen, Regen.Wie gewohnt von Leogang , hatten wir heuer wieder Pech mit dem Wetter . Zum Glück hielten die Strecken beim Weltcup her und man konnte unter (fast) regulären Bedingungen die Rennen durchführen.Obwohl es Petrus wiedermal nicht gut meinte , tat das den Leistungen keinen Abruch . Ganz herzlichen Dank an Guido Tschugg für den sauberen 4-Cross Kurs , der sogar heuer vom Jared Graves , dem Weltmeister gelobt wurde.Wir Deutschen wurden natürlich wieder von unseren Aushängeschildern dem 14-fachem Deutschen Meister im Downhill Marcus Klausmann und der reizenden Steffi Marth im 4-Cross gut vertreten .Für dieses Wetter haben die beiden saubere Leistungen hingelegt.Nähere Ergebnisse findet man unter www. uci.ch
26-Trix- und der Tag fing gleich gut an .Bei unserer Ankunft in Leogang am Samstag (Wir konnten leider nicht eher kommen , da ich noch ein Radiointerview in Landshut hatte) , kam uns ein saurer Lance Mcdermott entgegen. Wet and Mud , war sein Kommentar zur Strecke .Sauber dachten wir uns , dass fängt ja gut an .Und als Lance gleichmal von der Party am Abend anfing , war es klar , heute gibt es keinen Wettkampf, sondern erstmal einen Kaffee.
Nur wo? Der Bikepark Leogang war nicht mehr wiederzuerkennen.Gut - letztes Jahr haben sie nach Bikepark Angaben 80 000 Karten verkauft , aber anscheinend auch ihren guten Ruf.Es tut mir leid , aber die so hochgelobte Werkstatt wurde in die Tiefgarage verbannt.Tom und seine Leute können froh sein , wenn sich jemand zu ihnen verirrt.Dann bitte nennt den Park nicht mehr Kona Bike Park , weil von Kona sieht man ja fast nichts mehr . Mich hätte es fast vom Hocker geschmissen , als ich zwischen den ganzen Konas , Bulls und Elektro-KTM`s erblickte.Ich erinner mich noch an die Zeiten , als ich mit dreckigen Klamotten in den Shop gefahren bin , um mir ein neues Laiberl oder irgendein Ersatzteil zu besorgen.Aber heutzutage ist es besser dies zu lassen .Der Shop ist nicht mehr das , was er mal war. Man muß sich nur mal die Mühe machen und die neue Kundschaft beobachten . Zu dieser Gesellschaft gehören 100%ig keine normalen Biker. Denn wer von uns , zieht denn schon Radlklamotten im Alpenstil an oder flitzt mal kurz diese Drahtseilbahn für 80€ vom Berg hinab. (1x fahren gut 80 €- was bekommt man für 80 €?) Ganz ehrlich , da gehe ich lieber mit der Familie gut essen . 2x. Oder geniese den ganzen Tag im Park mit ausgeliehenen Klamotten .Und als ich kurz an der Kasse vorbei schlenderte , entdeckte ich noch Damenbinden in der Auslage .OMG . Seits mir ned böse , wenn ich in Zukunft Bikepark Leogang meide und nicht mehr weiterempfehle, aber der Ausverkauf, die Vermarktung hat begonnen.1. ist es peinlich , wenn ich im Salzburger Land einen amerikanischen Hauptsponsor habe , obwohl der rote Bulle gleich vor der Türe grast.2. entwickelt sich der Bikepark mehr in Richtung - Testgelände für dieses Fahrradcenter - und 3. verbauts den Park bitte nicht mit Sachen , die nur noch mehr Geld bringen- da kommst dir vor wie am Ballermann.Ganz ehrlich - ich komme nach Leogang zum Fahren und nicht zum Saufen.
Ich freue mich deshalb auf die nächsten Veranstaltungen , damit ich dieses Manko in der Heimat schnell vergesse.
Bis bald , zu meiner nächsten ehrlichen Meinung.
Montag, 29. August 2011
Sonntag, 28. August 2011
Dult adieu / oder Auffoin um jedn Preis
Dult adieu / oder Auffoin um jedn Preis
Zuerst eine Frage: Jetzt geht ja die Dult in die Endphase und da stelle ich mir doch die Frage, wie oft warst du auf da Dult? Einmal, zweimal ….
Also ich war 3 x und ich muss wiedermal sagen, es hat sich wieder gelohnt. Nach meinem letzten Eintrag war ich gespannt, was diesmal so alles passieren würde. Der letzte Dultbesuch und rituell die letzte Maß zum Ausklang. Wie es der Zufall wollte, hatten wir auch wieder die gleiche „nette“ Bedienung wie beim ersten Mal. Ich schätze, dass sie uns gleich wieder erkannt hatte, weil sie diesmal noch länger mit der Bierlieferung brauchte. Sagen wir mal, sie kam etappenweise mal vorbei und brachte die gewünschten Bestellungen. Obligatorisch war ich wieder für die Verpflegung zuständig und ging diesmal mitm Buam zum Sichten. Aber wie immer sind wir beim Gyros und den Fischsemmeln hängengeblieben. Nach dem Speisen gab es erst mal eine Runde Leitschauen und Ausrichten. Sauber sog i und wen man da nicht alles sieht. Meinem Resumee zur ausklingenden Dult in Landshut werden Manche zustimmen, Andere werden es sicherlich nicht so sehen.
1 . Färben manche Oktoberfestsitten / Münchner Sitten ganz gewaltig ab,
- sowie rüpelhaftes Benehmen,
- Anrempeln, je schicker, desto grober
- und nicht zu vergessen, unartikuliertes Ausdrücken der Muttersprache / woher man auch kommt
- macht jedes Dirndl eine schöne Oberweite, auch wen man nicht so reichlich von Mutter Natur gesegnet wurde.Oder auch wenn man mehr als genug hat und man(n) schon Schwierigkeiten hat, an ihnen vorbeizukommen, ned hint und ned vorn.
- war mancher Preis für die Fahrgeschäfte doch sehr stark übertrieben.Was sich wiederum an der Anzahl der Gäste bemerkbar machte.
- hab ich gedacht, dass Ali in der Lederhose nicht mehr getoppt werden konnte.VON WEGEN.Was sagt man(n) zu Suleika im engen Lederhöschen mit hochhackigen Stöckelschuhen, Netzstrümpfen und passenden Mieder im durchgehenden Schwarz ?
Wia hoasts so sche ,
Auffoin um jedn Preis
Pfiad eich, bis zum nächsten moi
P.S. Vielen Dank noch an Sabine, Christian und ihren Racker für das nette Zsamsitzen. Des san die zünftigen Leit, die Landshut so einzigartig machen. Hiesige, dena es wurscht is, ob du a Zuogroaster bist.
www.mein-schreiberling.de.vu
Mittwoch, 24. August 2011
Dult is o gsogt
Dult is o gsogt
Ich bekenne mich Bayer von Geburt zu sein . Trage meine Lederhose zu besonderen Anlässen mit Ehre und Würde . Doch was ich als Oberbayer aus dem Berchtesgadener Land in der niederbayerischen Hauptstadt Landshut miterleben durfte, traf meinen Stolz doch ganz gewaltig.
Zur Erklärung:
Ich weiß, dass „Bayer sein“ in ist, aber man muss ja nicht übertreiben. Heuer wurde mir das so was von bewusst, als wir uns zur Geburtstagsfeier auf der Dult trafen. Wie bekannt, schaut jede Frau in einem Dirndl guad aus, auch wenn sie der bayerischen Sprache nicht mächtig ist. Und was man nicht alles sieht. So kurze Dirndl habe ich noch nicht einmal in Österreich, geschweige denn bei uns gesehen. Nur als die vier Thai-Damen in der bayerischen Landestracht erschienen, hatte ich da meine Zweifel, ob denen schon bewusst war, dass die Dult kein Kostümfest ist. Aber ich schätze auch, diese „Dirndl“ waren zu einem anderen Zweck hier. Nach ein paar Minuten war ihr Ziel klar. Alleinstehende ältere Männer erspähen, dazusetzen, Kontakte pflegen. Bei Erfolg sitzen bleiben, bei Misserfolg geht’s zum nächsten Tisch. Lustig war es anzuschauen.
Nichts desto trotz ging es ans Futter fassen. Wos ned ois gem hat. Über Schweinshaxn, Hendl, Pommes, Gyros usw..
Ich weiß ja, dass es sakrisch hoas war und dass es bestimmt keinen Spaß gemacht hat, hinter der noch heißeren Theke zu bedienen, aber zwider schaun, muss man deshalb ja auch ned. Denn sie machten es ja nicht umsonst. Schauts euch mal die Bedienungen an, die ohne Murren 10 Maß rumschleppten. Als dann auch noch die japanische Großfamilie im Zelt auftauchte, war`s so richtig zünftig. Ich schätze einmal, dass sie alle einer Familie angehört haben, denn ausgschaut hams alle so.
Beim Nachhause gehen wurde mir nochmals bewusst, dass manche Mädels auch in Lederhosen eine gute Figur machen. Wenn die Figur passt (vor allem der Hintern), ist es schön ein Bayer zu sein. Doch wo ein Hoch, folgt ein Tief sofort. Ich dachte zuerst, es läge an der Maß dich ich trank, aber nach der 10. Bestätigung wusste ich, es war Realität. Vor mir ging der wahr gewordene Albtraum. Ali in der Lederhose. Bitte nicht. Und ich dachte, solche Abschweifungen gibt es nur in München. Aber ich sag, des lag an der Hitze und dem guadn Bier.
Fazit:
Jetzt wird mir das Tragen meiner Lederhose viel bewusster und Dult ist jedes Mal ein Erlebnis. Bis a moi Oana a Dirndl o hod .
Revolluzzer , live aus LA
Montag, 8. August 2011
Quo Vadis Germanicus?
Quo Vadis Germanicus?
Wenn man zur Zeit die Tageszeitungen aufschlägt, egal ob groß oder klein, wird man von Schlagzeilen erschlagen, die einem aufstoßen lassen. In welchem Land leben wir eigentlich? Und wo führt das Ganze noch hin?
In Berlin werden Menschen einfach so auf offener Straße erschossen und der Killer läuft immer noch frei herum. Jeden kleinen Raubkopierer, der sich über Internet Musik holt finden sie aber da beißt es aus.
Dann bekommt ein Kindermörder 3000 Euro Entschädigung für eine Bedrohung, die nach meiner Meinung voll berechtigt war. Die Indizien waren ja eindeutig und er war ja schon geständig. Was gibt es Wertvolleres als ein Leben und ein Kinderleben zählt sogar noch mehr. Denn ein Kind hat sein ganzes Leben noch vor sich.
Schande über unseren Rechtsstaat. Was würde wohl der urteilende Richter machen, wenn er selbst betroffen wäre. Ich würde alles für mein Kind tun.
Dann langt es einem Kerl nicht seine Frau zu töten, sondern auch noch zerstückeln und verbrennen. Wie krank muss man sein, um so weit zu gehen?
Was mich aber besonders ärgert, sind Vergehen, die man mit einfachen Mitteln beheben könnte. Denn meist ist dann jemand der Leittragende, der nichts dafür kann. Wie z.B. unsere Natur .
Wenn der Profit im Vordergrund steht, missachtet man manche Vorschriften, die nicht umsonst gemacht wurden. Umweltverschmutzung ist ein Thema, das viele Leute als verschmerzbares Übel annehmen. Wenn man die Augen aufmacht, wird man dies auch in nächster Nähe beobachten. Doch spricht man den Umweltverschmutzer auf sein Tun an, weiß dieser Nichts davon. Wenn man ihn mit Beweismaterial konfrontiert, schlägt er meist wild um sich. Still und heimlich wird das Untun dann vertuscht.
Bei näherem Hinsehen, wird dann so Manches klar. Solange man seinen Profit daraus zieht, bleiben auch an oberster Stelle die Augen verschlossen. Egal wie hoch man sitzt, die Hände aufhalten war schon immer leicht.
Ein alter Spruch besagt: Hilfst du mir, dann helfe ich dir.
Subunternehmen werden dann halt auf andere Weise unterstützt, wie z.B. Bevorzugung bei manchen Projekten. Konkurrenten werden nur als Nebendarsteller bei Ausschreibungen angesehen. Die Weiße Weste mancher Herren lässt sich nicht mehr reinwaschen. Schwarze Schafe gibt es überall. Man muss im Endeffekt nur 1 und 1 zusammenzählen. Am Schlimmsten sind die Unscheinbaren, denn die haben es faustdick hinter den Ohren.
Doch der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Wir haben unsere Erde nur geliehen und ich möchte meinen Kindern noch in die Augen schauen können .
Können sie es auch?
Der Revolluzzer
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