Samstag, 25. Oktober 2014

Finito

Langsam werde ich diese Seite komplett einstellen dürfen, weil ich feststellen musste, dass wenn man einmal im Rampenlicht gestanden hat und zum BUHMANN ernannt worden ist, man anscheinend ein Abo bekommen hat. Es gibt gewisse Leute, die nichts anderes zu tun haben, als rauszufinden, ob man noch "in Linie" läuft. Ich bin inzwischen sparsam geworden. Denn ich spare mir jetzt manchen Kommentar (die Wahrheit), weil ich mir dann den Ärger erspare von dem, der diese nicht verträgt. In dieser Beziehung bin ich ganz Bayer und möchte nur meine Ruhe. Kurzer Hinweis in eigner Sache. Vielleicht ist es den Schauern nicht bewusst, aber man kann bei meinem Blog ganz genau feststellen, wann und vorher die Leser kommen. Deshalb ist es sehr interessant zu sehen, wie viele Leute zu den normalen Arbeitszeiten Muße haben, etwas für ihre Neugierde zu tun. Tut euch keinen Zwang an. Gott sieht alles, die Bild sieht mehr (kleiner Joke am Rande). Nur hier werdet ihr nichts mehr finden, weil jetzt ist Schluss. Wenn ich mir jeden Morgen überlegen muss, wem ich heute nicht die Wahrheit ins Gesicht sagen darf, weil er oder sie damit nicht klarkommt, wird es sogar mir bewusst, wie ärmlich wir eigentlich sind. QUOD erat demonstrandum. Dazu fallen mir nur diese Worte ein: Verzeiht, wenn ich so ehrlich bin Ich weiß, das steht euch nicht im Sinn Doch einer sollte es doch sagen Was viele denken und nie wagen Verzeiht, wenn ich ZU ehrlich bin Ich weiß, das steht euch nicht im Sinn

Mittwoch, 22. August 2012

Änderungen beim Revolluzzerblog

Änderungen beim Revolluzzerblog In Zukunft wird sich so Manches beim Revolluzzerblog ändern, denn ich reagiere auf "gut gemeinte Ratschläge".Es gibt einen guten Spruch dazu :Ein kluger Mensch reagiert auf Kritik, bedankt sich und ändert etwas.Ein Dummer ignoriert dies und wird frech. Da ich mir schon bewusst bin , dass es ein Unterschied ist, ob man die Wahrheit aus der Zeitung oder hier im Blog erfährt, wird sich dieser Umstand ändern. Der Revolluzzerblog wird sein Einsatzgebiet umgestalten. Was das genau heißt ,wird sich in Zukunft noch zeigen M.P.

Dienstag, 21. August 2012

Brett vorm Kopf - ISPO BIKE MÜNCHEN

Brett vorm Kopf - ISPO Bike München Zu Beginn eine oder mehrere Feststellungen, damit alle Klarheiten beseitigt sind oder ähnlich. GOTTSEIDANK - war heuer KEIN Dirtcontest in München GOTTSEIDANK - sind wir (echten) Mountainbiker uns untereinander einig GOTTSEIDANK - fahren wir KEINE E-Bikes und Gottseidank - war ich nicht dort. Wie schon Tibor Simai vor dieser Messe sagte - Teilt einfach die Messen auf und macht aus der ISPO eine reine E-Bike Messe und lasst uns unsere Eurobike. Der Weg an den Bodensee hat bis jetzt den (noch selbstfahrenden) Bikern nichts ausgemacht, warum sollte es das in der Zukunft machen? Recht hat er, denn wie der Fahrradmarkt auch schon bemerkt hat, ändert sich durch die E-Bikes die Kundschaft. JETZT steht nicht mehr die sportliche Ertüchtigung im Vordergrund, sondern JETZT möchte man JEDERMAN(N)/FRAU um jeden Preis den Berg raufbringen. Man muss sich das mal vorstellen, inzwischen ist es möglich E-Motoren an jedes erdenkliche Mountainbike selbst, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, zu montieren. Diese Dinger haben dann eine Leistung bis zu 2400 Watt und bringen es dann auf der Geraden auf so gute 70 km/h. Schneller als mein altes Moped. IRRE. Aber schon im Vorfeld zur Messe hagelte es reichlich Kritik an den Händlern. In der Süddeutschen stand ein negativer Bericht über den Fachhandel, der dort als Ort der Demütigung beschimpft wurde. Also ich weiß ja nicht, wo die SZ recherchiert hat, aber unsere „FACHHÄNDLER“ kennen sich sicher aus. Denn nur ein zufriedener Kunde, ist ein Kunde der wieder kommt. Wenn natürlicher ein unbedarfter Neuradler oder Halbinformierter zu einem dieser Großhändler geht, die nur schauen, dass sie ihre Lager räumen, kann das nicht funktionieren. Wenn man daran denkt, welcher Boom im Moment bei den E-Bikes herrscht, sollte man auch die potentielle Kundschaft mal anschauen. So ein E-Radl ist ja nicht ganz billig und wer hat in unserem Ländle schon die notwendige Kaufkraft. Da wundert mich jetzt nicht, wenn man von den Ausstellern hört, dass die Jugend bei solch einer Art Messe wegbleibt und sie deswegen wahrscheinlich in Zukunft auch. Warum wohl? Die Messen in München, sei es jetzt Radl oder Motorradl sind einfach einzigartig, deshalb besuche ich sie auch nicht mehr. Denn nach jeder Messe in München, konnte ich die blauen Flecken zählen und mein Vokabular an Schimpfwörtern erweitern. Liegt wohl an der Ellenbogengesellschaft dort. Deshalb sage ich, lasst die ISPO BIKE München auf den E-Bikezug aufspringen, denn wenn man die dazugehörige Fachzeitschrift liest, sind die schon weit, weit vorher falsch abgebogen. Zur Erklärung: Laut dieser Fachzeitschrift stimmt der Bericht in der SZ und trifft auf den ganzen Fachhandel zu – hab gedacht, die kennen sich aus. Und das Beste kommt noch. Laut dieser Zeitung, war die Absage von Go Big or Go Home eine konsequente Entscheidung. Der „DIRT-JUMP-WETTKAMPF“, für den lastwagenweise Erde auf den Messegelände aufgeschüttet wurde, war sicher in den vergangenen Jahren ein toll organisierter „Hingucker“. Allerdings zählten die entsprechenden Marken nicht gerade zu den zahlreich vertretenen Ausstellern auf der Bike Expo. Entsprechend fehlte auch das junge Publikum auf der Messe. Ich weiß ja nicht auf welcher Messe der war, ich bin kaum zu den Dirts gekommen vor lauter jugendlichen Zuschauern (und blauer Flecken). Wenn man nach der letzten Big in Bavaria-Veranstaltung mal die Augen aufgemacht hat, hat man gesehen, dass die Dirts in und weit um München wie Pilze aus dem Boden geschossen sind und die Händler einen Run auf die Dirtbikes hatten. Der Stellenwert, der selbstgebastelten Jumps und Anlieger in den Gemeinden oder Städten, nahm schlagartig zu, siehe LAPT in Landshut z.B.. Nur diesen Sachverhalt übersieht diese Fachzeitung einfach. Deshalb war es ganz gut, dass BIG in BAVARIA nicht stattfand, nicht dass unsere Jungs noch mit E-Bikes jumpen müssen. (Übrigens der neueste Hit aus den Salzburger Land – Tankstellen für E-Bikes auf den Hütten, auch strategische Orte genannt – Grausig) Euer, wie immer ehrlicher M.P.

Montag, 23. April 2012

Trend Dult 2012 - LA Situationsbericht

Trend Dult 2012

Ganz ehrlich, ich als Oberbayer genieße jedes mal die Dult besonders, denn immer gibt es was Neues zu beobachten.Was die hiesige Bevölkerung schon als normal ansieht und niemand mehr so richtig wahrnimmt, fällt mir halt auf.
Ich finde, dass heuer die bayerische Tracht in so einer Vielfalt zu sehen ist, dass man(n) gar nicht wegsehen kann .Ein Dirndl macht halt jede Frau, egal wo her, attraktiver, vor allem obenrum, auch wenn sie nicht mit üppigen Ausmaßen gesegnet ist .
Amen.
Einfach nur schön anzusehen.Und immer kürzer werden die Dirndl(ich mein jetzt die Tracht und nicht die Madl, obwohl manche auch nimmer wachsen, wenn dann in die Breite.Was aber auch schön ausschauen kann.Betonung liegt auf KANN)

Bei den Herrn der Schöpfung, macht das „Hose unterm Hintern“ tragen, auch vor der Lederhosen nicht halt. Bloß´drauf treten können sie bei dieser Art Hose halt sehr schwer.
Sogar die so genannten Gummibären(das sind die normal kunterbunt gekleideten Jugendlichen und Junggebliebenen) tragen ihre Tracht mit Stil.
Ausschweifungen wie Wadlstrümpfe mit Chucks getragen oder Gothics mit knalligen Dirndl, betitle ich jetzt mal als einzigartig (oder die waren aus München, was nicht so unmöglich wäre, weil bei denen ist eh schon egal und die haben, dank Papas Auto, auch nicht soweit).
Das Beste ist am Freitag passiert, als das Feuerwerk losging .Wir standen, wie fast alle am Ufer und freuten uns über das Lichtspiel am abendlichen Himmel .
So richtig romantisch wars .Die Knutschpärchen gaben sich voll der Stimmung hin und überall sah man Lichter .Handys.Ich hab mir so gedacht, schön die machen alle Photos von dem Schauspiel .Als dann die Jubelgesänge der Cannibals losgingen, wusste ich, dass ich mich getäuscht hatte.Da fotografierte NIEMAND, die waren alle mit den Smartphones bei FB und schauten , wies steht .Weil genau zu dem Zeitpunkt als das Feuerwerk losging, erteilten die Cannibals den Bulls eine gehörige Lektion im richtigen Eishockey spielen und das auch noch daheim .
Ja mei, legts euch nicht mit den neuen Meister aus LA an .(Zur Info – Was ist lustig ? Die Spiele von Rosenheim werden von Servus.TV übertragen – Wink mitn Zaunpfahl. Wer weiß , wer weiß ) Wie jeder weiß, müssen die Star Bulls am Dienstag gewinnen, um eine Landshuter Meisterschaftsfeier zu verhindern .Schau ma moi , wia da Franz scho gsagt hod.

Aber zurück zur Dult. Zwei Punkte fielen mir noch auf, die in Zukunft bestimmt neue Trends einläuten werden.
Zuerst gab es wieder Mädels mit extrem enganliegenden Hosen, nicht nur ein paar Damen , sondern ein paar mehr.Hübsche und auch nicht so hübsche, die es lieber lassen sollten diese Art Hosen zu tragen.Aber in der heutigen Zeit, kann man sowieso alles tragen, auch wenn man fast nicht reinkommt, geschweige denn allein wieder raus.(Oder ist das eine neue Anmachmasche , kann ja sein).Da bin ich wahrscheinlich zu alt dafür .
Aber was mich noch mehr erstaunt hat, waren die vielen Jungs, die Anstandshalber ganz tapfer die Handtäschchen ihrer Angetrauten im Arm hielten, als sie mal kurz, wo hin mussten und hofften, dass es niemand gesehen hat.( Bin mir aber nicht ganz sicher, ob die Jungs auch immer auf eine SIE warteten )

Da die Dult ja noch weitergeht, bin ich gespannt, was noch alles passiert.
Eur Revolluzzer
oder auch Markus Parthe , wenn ihr wollt

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Anstand und Hygiene

Anstand und Hygiene
Ganz ehrlich, waschen SIE sich die Hände, wenn sie von der Toilette kommen?
Also ich möchte Niemandem die Hand geben, der gerade noch mit der selbigen seinen Hintern geputzt oder seinen Schniedel gehalten hat (was bei Frauen zugegeben ein bisschen schlecht geht). Wer weiß, was der oder die sonst noch gemacht hat (ich möchte es gar nicht wissen). Das merke ich dann spätestens, wenn meine Hand nach Urin oder Unangenehmeren riecht. Egal ob Manderl oder Weiberl, es gibt immer noch Unvernünftige.
Nicht nur die Hände waschen, wenn ein Erreger umgeht und dies überall in den Nachrichten kommt. Leit denkts a bissl weiter, denn a klein wenig Hygiene hat noch niemandem geschadet. Ich bin mir nicht sicher, ob es überall 100 %ig sauber ist.
Also nach dem, was ich jetzt so in den stillen Örtlichkeiten, sei es in der Arbeit, beim Shoppen oder z. B. im Schwimmbad mitbekommen habe, wird es mir hoffentlich niemand übel nehmen, dass ich MANCHEN nicht mehr die Hand gebe. Wenn der Anstand wieder im Lande ist, mache ich auch wieder mit.
Oder ich montiere neben dem Handwaschbecken eine Kamera, nehme das Geschehene auf und veröffentliche es bei youtube. Natürlich wird das auf meiner Homepage verlinkt.
Stinkt das?
Der Revolluzzer


Montag, 12. September 2011

District Nürnberg Nachlese

Willkommen auf der Nürnberger Partymeile

Nachlese vom Red Bull District Ride


Moment mal, so langsam kommt meine Stimme wieder. Ein Wahnsinn diese Veranstaltung. So viele Leute auf einen Fleck, habe ich noch nie bei einem Event gesehen oder gehört. Die komplette Innenstadt von Nürnberg war grammelt voll. Na gut, diejenigen, die am Freitag schon da waren, hatten klar ihre Vorteile. Denn die wussten schon vorab, wo man am Besten was zu sehen bekommt. Die verschiedenen Districte waren super aufgebaut. Nur was nicht ging, war einmal den anschauen, dann den nächsten. Wie denn? Bei so vielen Leuten konntest du froh sein einen Blick auf den Monitor zu erhaschen. Ein schnelles Durchkommen war unmöglich bei so einer Menschenmasse(letztes Mal waren es 40 000 Leute – heuer bestimmt mehr).

Was aber der Leistung der Jumper keinen Abbruch tat. Grandios, was die so leisten. Mein besonderer Favorit bei den Tricks der Jungs war der Kiss of Death von Andreu Lacondeguy. Ich kenne diesen Move nur vom FMX, aber mit dem Radl? Respekt kleiner Mann.
Das Ergebnis übertraf natürlich alle meine Erwartungen, denn Sam Pilgrim machte schon alles im ersten Durchgang klar und konnte so ganz locker den Zweiten bestreiten. Reynolds sah, dass andere doch noch a bisserl besser sind, aber er mausert sich im Fahrwasser der 2 Großen (Pilgrim und McDermott). Apropos Lance hatte sich leider am Freitag verletzt und brachte nicht mehr seine gewohnte Leistung. Martin Söderstrom hat wieder zur alten Stärke gefunden.
Nur hier fand auch die Zukunft unseres Sportes statt. Dieser kleine quirlige Kanadier Messere, stahl fast den „alten Herren“ die Show. Je grösser die Sprünge, desto lieber war es dem erst 15-jährige Whistlerboy. Hätte es ihm nicht in einer Kurve zerlegt, wäre er bestimmt im 2. Run noch weiter vor gekommen. Da wächst der nächste Superstar heran. Die deutschen Asse sah man leider nur am Truck eines bekannten Brillensponsors glänzen.
Obwohl, Amir war ja auch noch da, aber leider ein wenig unscheinbar. Berrecloth tat das, was er immer tat, das Notwendigste um in der Liste zu erscheinen. Warum sollte er sich auch mehr anstrengen, er war ja eh gesetzt. Ich hatte von ihm mehr erwartet, aber die 2. Ligajungs drängten schon im Eiltempo heran. Genon, Bizet, Reynolds, Theo aus Schweden scheißen sich einfach nichts und das merkt man einfach.

Mein Fazit vom District:
Super Veranstaltung – super Leistung von den Jungs und vor allem auch den Erbauern. Wahnsinnig viele Leute – ganz ehrlich, mir waren es zu viele. Ich bin es gewohnt den Kontakt zu den Fahrern zu haben. Ich finde es eine super Idee, den Städtern unseren Sport näher zu bringen. Nur habe ich auch noch nie so viele Poser und Möchtegern-Biker wie in Nürnberg gesehen. Nur Markenklamotten und auffallen um jeden Preis. Was einen bitteren Nachgeschmack brachte, waren die zahlreichen Glasscherben, die auf dem Boden verteilt waren.Stellenweise sah man richtig Partymeilen, wie wir sie von der Fußball–WM kennen. Alkohol gab es an jeder Ecke und zum Glück hatte man humane Preise, nicht wie bei der letzten Messe in München.

Man musste einfach dabei sein, um mitreden zu können, aber ich bin und bleibe ein einfacher Sportler, der sich mit solchen Großveranstaltungen nicht identifizieren kann. Denn der Kontakt zu den Jungs ist wichtig und bei solchen Events geht der sonst so familiäre Wettkampfcharakter einfach verloren. Deshalb sieht man mich lieber bei kleineren Veranstaltungen, als bei solchen Präsentationen auf der Partymeile Nürnberg.

Der Revolluzzer

Eurobike 2011- Nachlese ehrlich

Eurobike 2011

Wie soll man jetzt diese Radlmesse mit einem Wort beschreiben?
BOMBASTISCH (aber mit Abstrichen)
Was wäre positiv zu erwähnen?
Endlich wieder eine Messe, die sich gelohnt hat (im Gegensatz zu München). Da ist nicht mal mehr die rapide Zunahme der E-Radl sehr aufgefallen.
Übrigens wird es jetzt ersichtlich, wie sich diese Art von Radl unterscheiden. Nämlich in E-Radl für Halbfaule (diese Pedelecs), bei denen man(n) oder Frau mittreten muss oder die anderen, für die ganz Faulen, die gar nimmer treten wollen. Dies wird sofort bemerkt, wenn man sich diese Teile näher ansieht. Jetzt verstecken sie schon ganz geschickt die Akkus, damit es nicht sofort als E-Radl erkannt wird. Jede Radlfirma muss auf diesem Markt mit mindestens einen Typen vertreten sein. Und wenn man den Verkaufszahlen trauen darf, sind diese Radl der Renner. Warten wir es ab was dran ist.

Dann wurde die Messe richtig von 29er überrollt. Überall standen diese Großradl herum. Inzwischen schauen diese Art von Bikes nicht mehr zusammengeschachtelt aus wie letztes Jahr. Man hat auch auf dem heimischen Markt auf die Entwicklung in den USA reagiert. Jetzt bekommt man echt jede erdenkliche Variante zu kaufen. Egal ob Hardtail, Fully, aus Carbon, Alu oder Titan....

Was noch zu bemerken wäre, waren die wunderschönen Carbonbikes, die endlich auch erschwinglich wurden. Nur bei näherem Hinschauen musste man feststellen, dass manche Formen doch bei mehreren Firmen sehr starke Ähnlichkeiten aufweisen. Auffällig waren besonders die Fullies mit dem Tragegriff. Ich würde sagen – besonderes Merkmal – packen sie es ein.
Oder nehmen sie es selbst in die Hand und sehen sie wie leicht es ist.

Was gab es Negatives?

Ein ganz großes Minus bekommen die Firmen, denen der normale Kunde sichtlich am A... vorbei geht. Habt ihr eigentlich schon mal bemerkt, dass wir das sind, die eure Radl kaufen? Aber nein, entweder stand man als Normalsterblicher vor Absperrband, wie bei unseren österreichischen Nachbarn, wenigstens war das Band in den Landesfarben. Oder man packte schon Samstagvormittag seine 7 Sachen ein.
Da willst dir neue Radl anschauen, fachsimpeln und stehst vor lauter Kartons.

Super Freunde – ich bin richtig stolz auf euch.

Da reißen euch die paar Firmen, die sich rührend um die kleine Kundschaft kümmern, auch nicht raus.(Überall sah man die coolen Brillen mit den fetzigen Farben von Six Pack. Und der Stand von Ghost war bei ihrer Verlosung gerammelt voll.

FAZIT :
Ein Punkt war gravierend. Das Publikum hat sich verändert. Vermehrt sah man die absoluten NICHT-SPORTLER, sei es wegen der Gewichtsklasse oder einfach altersbedingt. Aber diese Entwicklung zeichnete sich schon in München bei der Messe ab.

Nur weh tat es, als Cedric Garcia am Stand von Santa Cruz für Autogramme saß und niemand es bemerkte. Ok fast niemand, denn nachdem er mich erkannte, quatschten wir halt ein bisschen mehr als sonst. Hat ja eh niemanden gestört.
Was noch zu erwähnen wäre, waren die immer grinsenden, freundlichen Taiwanesen. Die aber heuer keine Zeit hatten und teilweise aus den bereits verpackten Kartons ihre Waren verkauften. Fast kam es mir so vor, als wären die ganz normalen Leute, so wie du und ich, Fremdkörper auf der doch so bombastischen Eurobike.

P.S. Eins hätte ich fast vergessen. Die Modeschau war ja wohl der absolute Knaller. Elvis kam mitm BMX und das Rumgehopse hatte absolut NICHTS mit meinem heißgeliebten Radl fahren zu tun. Bitte lasst dieses Albern machen. Bitte

Gott zum Grusse
Der Revolluzzer